Stellungnahme/Gutachten

Details zu Stellungnahme/Gutachten
SG2611020009 (PDF - 2 Seiten)

Zu Regelungsvorhaben:
Reform des Elterngeldes

Der Verband begrüßt das Ziel einer partnerschaftlichen Aufteilung von Sorge-und Erwerbsarbeit, kritisiert jedoch die Sparlogik der Reform.Gefordert werden: Schutz vor Benachteiligungen von Müttern, da die erhöhte Ersatzrate von 80% wegen angerechneter Mutterschaftsleistungen oft nicht wirksam wird, spätere Kürzungen auf 50% jedoch voll greifen. Die finanzielle Absicherung darf nicht reduziert werden, um mehr Vätermonate zu fördern; auch Familien mit geringen Einkommen müssen partnerschaftliche Elternzeit real nutzen können.Zudem wird gefordert, den Elterngeldanspruch für erwerbstätige Personen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung zu öffnen. Solange dies nicht geschieht, muss zumindest verhindert werden, dass die neue Monatsverteilung die Absicherung dieser Familien zusätzlich verkürzt.

Bereitgestellt von:
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. (R004137) am 02.11.2026

Adressatenkreis:

  • Versendet am 30.10.2026 an:

    • Bundesregierung

      • Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) [alle SG dorthin]

Zu Regelungsentwurf

  1. Vom IV eingegebener Referentenentwurfstitel:
    Gesetz zur Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes zur Weiterentwicklung und Vereinfachung des Elterngeldes sowie des Mutterschutzgesetzes Datum des Referentenentwurfs: 27.10.2026 Federführendes Ministerium: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) [alle SG hierzu]

Betroffene Interessenbereiche (3)

Betroffene Bundesgesetze (3)

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