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- Registernummer: R007929
- Ersteintrag: 08.04.2026
- Letzte Änderung: 08.04.2026
- Letzte Jahresaktualisierung: leer
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Tätigkeitskategorie:
Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
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Kontaktdaten:
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Adresse:
Villa ganZ Dicke-Osmers-StiftungVon-Wenden-Str. 2531141 HildesheimDeutschland
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Kontaktinformationen:
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Telefonnummer: +495121869586
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E-Mail-Adressen:
- kontakt@villaganz.de
- Webseiten:
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Adresse:
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Hauptfinanzierungsquellen
(in absteigender Reihenfolge):
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/25Schenkungen und sonstige lebzeitige Zuwendungen
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Jährliche finanzielle Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung:
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/251 bis 10.000 Euro
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Vollzeitäquivalent der im Bereich der Interessenvertretung beschäftigten Personen:
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/250,00
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Betraute Personen, die Interessenvertretung unmittelbar ausüben (1):
- Kristina Osmers
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Mitgliedschaften (5):
- LAK Niedersachsen
- FORUM gemeinschaftliches Wohnen
- Bundesverband Deutscher Stiftungen
- Gutes Wohnen für Alleinerziehende (Stiftung Alltagsheld:innen)
- Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen
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Interessen- und Vorhabenbereiche (10):
Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Familienpolitik; Seniorenpolitik; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Integration; Stadtentwicklung; Wohnen; Immissionsschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"
- Die Interessenvertretung wird ausschließlich in eigenem Interesse selbst wahrgenommen.
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Beschreibung der Tätigkeit:
Wir suchen den Kontakt zur Politik, Verwaltung und Verbänden, um finanzielle Notlagen und Wohnarmut von Alleinerziehenden und ihren Kindern sowie Alleinstehenden mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern. Neueste Daten stützen die Dringlichkeit: Der Immobilienmarkt verharrt in Schieflage, die Mieten steigen schneller als das Einkommen, Wohnarmut und gesellschaftliche Spaltung wuchern. In prekären Stadtteilen bewirkt Segregation Problem-Eskalationen in Kindergarten, Schule und Stadtteil insgesamt. Segregation zementiert die sozio-ökonomische Schieflage insbesondere von Ein-Eltern-Familien, Senior:innen und Migrant:innen und verursacht Folgephänomene bis in den Gesundheitsbereich. Eine vielfältige Gesellschaft mit integrativer Stadtentwicklung und strukturierter, anregender Nachbarschaft skizziert einen Lösungspfad zum einen gegen sektorale Wohnraumknappheit und zum anderen zugunsten eines bedrohten Zusammenhalts in unserer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft: Der Weg vom kleinen ‚wir‘ zum großen ‚wir‘ bedarf der aktiven Bahnung. Die Neue Wohngemeinnützigkeit mit Investitionszuschuss oder Subvention von integrativen Sozialwohnungen verknüpft mit langfristiger bzw. ewiger Mietpreisbindung wären konkrete Lösungsansätze. Auch beim sozialen Wohnungsbau sind Dimensionen der Nachhaltigkeit, des Ressourcen- und des Immissionschutzes sowie der Barrierefreiheit angesichts demografischer Herausforderungen zu berücksichtigen und entsprechend zu fördern. Villa ganZ spricht mit und schreibt an Politiker:innen, lädt einmal jährlich zu Fachveranstaltungen ein, pflegt Kontakte zu Betroffenen, arbeitet in Verbänden und Organisationen und fördert so Dialog und Lösungssuche. Wir haben keine Erkenntnis- sondern ein Handlungsdefizit. Ab Mitte 2027 vermietet die gemeinnützige Stiftung Villa ganZ auf Dauer mietpreisgebundene Wohnungen – ein Modell und immitationsgeeigneter Prototyp. Villa ganZ tritt damit Armut entgegen und leistet Hilfe zur Selbsthilfe, Gemeinwohl-orientierung ist zentrales Stiftungsanliegen. Deshalb baut Villa ganZ bezahlbaren Wohnraum für Alleinerziehende und ihre Kinder sowie für Alleinstehende, beide mit Wohnberechtigungsschein. Diese Wohneinheiten werden in sozial gemischten Quartieren errichtet wobei die Begünstigte eingeladen sind, ihre Wohnprojekte selbst mitzugestalten. Staatliche Anschubfinanzierung zahlen sich aus, denn finanzielle Anreize der öffentlichen Hand refinanzieren sich aus deren multiplikativen Wirkungen. Zum einen über Einkommens- und Steuerwachstum einer angeregten Baukonjunktur, zum anderen über ersparte Transferleistungen durch Vermeidung von Arbeitslosigkeit und einer Verringerung sozialer Folgekosten. Bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum in lebenswerten Quartieren sind nicht nur sozial ein Segen, sondern ökonomisch sinnvoll, zukunftsfähig und Demokratie stärkend. Bürgernahe Wirtschaftspolitik würde einem Staat gut anstehen, dem der Wähler nicht mehr allzu viel Kompetenz und Durchsetzungskraft zutraut. Im Wohnungsbau der Nachkriegszeit schuf der westdeutsche Staat sich Renommee als Retter aus Ruinen, daraus können wir lernen.
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Petition 190742 Wohnraumförderung: Ergänzung der Neuen Wohngemeinnützigkeit mit einem Investitionszuschuss zwecks Linderung wachsender Wohnungsnot.
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Beschreibung:
Im Januar 2025 beschloss die Bundesregierung die Einführung einer Neuen Wohngemeinnützigkeit. Im Koalitionsvertrag wurde dieser Beschluss durch das Versprechen eines ergänzenden Investitionszuschusses gestützt. Bislang fehlen jedoch konkrete haushaltswirksame Maßnahmen zur Umsetzung. Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ist eine bedeutsame staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge. Die Wohnraumkrise verschärft sich kontinuierlich. Besonders betroffen sind Haushalte mit hohem Armutsrisiko – darunter Alleinstehende und Alleinerziehende mit Kindern. Der Bestand an Sozialwohnungen sinkt, da mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung herausfallen, als neu geschaffen werden (siehe Jahressteuergesetz 2024, Wiedereinführung der NWG durch gesetzliche Änderungen der Abgabenordnung).
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Interessenbereiche:
- Sonstiges im Bereich "Wirtschaft" [alle RV hierzu];
- Stadtentwicklung [alle RV hierzu];
- Wohnen [alle RV hierzu]
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Stellungnahmen/Gutachten (1):
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Adressatenkreis:
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Versendet am 30.08.2025 an:
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Bundestag
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Gremien [alle SG dorthin]
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Mitglieder des Bundestages [alle SG dorthin]
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Bundesregierung
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Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) [alle SG dorthin]
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Beschreibung:
Die Interessenvertretung wird nicht im Auftrag ausgeübt.
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/25
Keine Zuwendungen oder Zuschüsse über 10.000 Euro erhalten.
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/25
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Gesamtsumme:
1 bis 10.000 Euro
Geschäftsjahr: 01/25 bis 12/25
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Gesamtsumme:
0 Euro
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24