Seiteninhalt
- Registernummer: R003722
- Ersteintrag: 22.03.2022
- Letzte Änderung: 14.04.2026
- Letzte Jahresaktualisierung: 30.06.2025
-
Tätigkeitskategorie:
Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
-
Kontaktdaten:
-
Adresse:
c/o PublixHermannstraße 9012051 BerlinDeutschland
-
Kontaktinformationen:
-
Telefonnummer: +49308145037880
-
E-Mail-Adressen:
- info@interface-eu.org
- Webseiten:
-
-
Adresse:
-
Hauptfinanzierungsquellen
(in absteigender Reihenfolge):
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24Schenkungen und sonstige lebzeitige Zuwendungen, Öffentliche Zuwendungen, Wirtschaftliche Tätigkeit, Sonstiges
-
Jährliche finanzielle Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung:
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/2430.001 bis 40.000 Euro
-
Vollzeitäquivalent der im Bereich der Interessenvertretung beschäftigten Personen:
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/240,35
-
Betraute Personen, die Interessenvertretung unmittelbar ausüben (6):
- Dr. Thorsten Wetzling
-
Dr. Sven Herpig
Tätigkeit bis 03/25:
Hospitanz
im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) (19. WP) oder dessen Geschäftsbereich - Christina Rupp
- Lisa Soda
- Julia Hess
- Corbinian Ruckerbauer
-
Gesamtzahl der Mitglieder:
9 Mitglieder am 27.06.2024, davon:
- 4 natürliche Personen
- 5 juristische Personen, Personengesellschaften oder sonstige Organisationen
-
Mitgliedschaften (1):
- Nationaler Cyber-Sicherheitsrat (NCSR)
-
Interessen- und Vorhabenbereiche (2):
Wissenschaft, Forschung und Technologie; Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
- Die Interessenvertretung wird ausschließlich in eigenem Interesse selbst wahrgenommen.
-
Beschreibung der Tätigkeit:
Interface - Tech Analysis and policy ideas for Europe e.V. (ehemals Stiftung Neue Verantwortung e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der zu den Auswirkungen des technologischen Wandels auf Gesellschaft und Politik forscht und in Zusammenarbeit mit Expert:innen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Analysen und Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Interessenvertretung wird von Mitarbeiter:innen von interface e.V. selbst wahrgenommen, u.a. im Rahmen von Gesprächsanfragen durch Mitglieder des Bundestags bzw. Ihren Mitarbeiter:innen, von Mitarbeiter:innen anderer politischer Organe (Ministerien, Bundesbehörden) zu von interface e.V. herausgegebenen Publikationen, bei Einladungen zu Fachgesprächen, bei Anhörungen oder in Form von Stellungnahmen, z.B. als Sachverständige in Ausschüssen des Bundestags. Mitarbeiter:innen von interface e.V. wiederum initiieren Gespräche mit Vertretern politischer Organe, um ihre Perspektive und Bedarfe besser zu verstehen und diese in unserer Forschungstätigkeit berücksichtigen zu können. Wir bieten Mitgliedern des Bundestags und Mitarbeiter:innen der Ministerien auch fachlichen Austausch zu unserer Forschung und unseren Publikationen an.
-
NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz
-
Beschreibung:
Wir sehen die mit der NIS-2-Umsetzung verbundene Chance zur Erreichung einer harmonisierten IT-Sicherheitsregulierung als vertan an. Deutschland behalte nun neben seiner fragmentierten IT-Sicherheitsarchitektur, seiner fragmentierten Cybersicherheitsstrategie auch eine fragmentierte IT-Sicherheitsregulierung.
-
Bundesrats-Drucksachennummer:
BR-Drs. 380/24 (Vorgang) [alle RV hierzu]
Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz) Zuständiges Ministerium: BMI (20. WP) [alle RV hierzu] -
Bundestags-Drucksachennummer:
BT-Drs. 20/13184 (Vorgang) [alle RV hierzu]
Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz) Zuständiges Ministerium: BMI (20. WP) [alle RV hierzu] -
Interessenbereiche:
- Wissenschaft, Forschung und Technologie [alle RV hierzu];
- Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
-
Stellungnahmen/Gutachten (1):
-
SG2510230022 (PDF - 21 Seiten)
Adressatenkreis:
-
Versendet am 08.10.2025 an:
-
Bundestag
-
Mitglieder des Bundestages [alle SG dorthin]
-
-
-
-
-
Beschreibung:
-
Revision des Cybersecurity Acts (CSA)
-
Beschreibung:
Wir setzen uns für eine europäische Cybersicherheitsgestzgebung ein, die die Umsetzung bestehender Regeln und Gesetze prorisiert sowie für klare Zuständkitkeiten sorgt. Insbesondere fordern wir, die strategische Ausrichtung und das Aufgabenspektrum der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) zu überarbeiten.
-
Interessenbereiche:
- Wissenschaft, Forschung und Technologie [alle RV hierzu];
- Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
-
Stellungnahmen/Gutachten (1):
-
SG2510230023 (PDF - 75 Seiten)
Adressatenkreis:
-
Versendet am 20.03.2025 an:
-
Bundestag
-
Mitglieder des Bundestages [alle SG dorthin]
-
-
-
-
-
Beschreibung:
-
Neufassung des Nachrichtendienstrechts
-
Beschreibung:
Wir empfehlen dem Gesetzgeber im Zuge einer Neufassung des Nachrichtendienstrechts folgende Maßnahmen bezüglich automatisierter Datenanalyse: - eine klare verfassungskonforme Rechtsgrundlage für bereits angewandte Methoden. - eine Regelungssystematik, um unterschiedlich schwerwiegende Einsätze unterscheiden zu können. - darauf basierend wesentliche Beschränkungen für unterschiedliche Szenarien, um Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. - die unabhängige Kontrolle der Methoden, beispielsweise durch bindende Anordnungsbefugnisse der BfDI.
-
Betroffenes geltendes Recht:
-
Interessenbereiche:
- Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
-
Beschreibung:
-
Möglichkeiten des Startes des UN Global Mechanisms on Cybersecurity für die EU
-
Beschreibung:
Im März 2026 startet der neue UN "Global Mechanism on Developments in the Field of ICTs in the Context of International Security and Advancing Responsible State Behaviour in the Use of ICTs" (Global Mechanism). Interface setzt sich dafür ein, dass die EU den Start des Mechanismuses nutzt, um UN und EU frameworks zu verbinden, um praktische Synergien zu heben. Dies würde die Bekanntheit der Cybersicherheitspolitik der EU erhöhen und das interne Verständnis des UN frameworks stärken. Zum Beispiel könnten zwei Dedicated Thematic Groups innerhalb des Global Mechanisms zu den Themen Schutz kritischer Infrastruktur und Kapazitätsentwicklung für Prävention, Detektion und Reaktion gebildet werden.
-
Interessenbereiche:
- Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
-
Beschreibung:
-
Europäische Arbeitsmarktnotwendigkeiten zur Erreichung von Technologieautonomie und Klimaneutralität
-
Beschreibung:
Um Technologieautonomie und Klimaneutralität auf EU-Ebene zu erreichen braucht es entsprechend Ausgebildete Arbeitnehmende auf dem Arbeitsmarkt. Interface setzt sich dafür ein, dass neue Trainingsprogramme gefördert werden, die gezielt Arbeitnehmende in kritischen Bereichen wie Müllmanagement oder Kreislaufwirtschaft digital weiterbilden. Darüber hinaus sollte die Liste der ESCO Green Skills erweitert werden, um auch Green-Digital Kompetenzen abzubilden. Dazu könnten EU-geförderte Projekte wie Digital Twin Earth oder GDDS herangezogen werden. Dies würde zum besseren Monitoring des KI-Talentpools beitragen, um Engpässe aufzulösen und Schlüssel zu Innovation und Wachstum zu identifizieren.
-
Interessenbereiche:
- Wissenschaft, Forschung und Technologie [alle RV hierzu]
-
Beschreibung:
-
Aktive Cyberabwehr im Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit
-
Beschreibung:
Zur Lösung zentraler struktureller Probleme (fragmentierter Zuständigkeit, fehlender Governance, unzureichende Resilienzstärkung) empfiehlt interface: - Systematische Evaluierung der messbaren Sicherheitsgewinne für jede Maßnahme der Cyberabwehr - Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen durch Beschränkung auf das notwendige Minimum - Verfassungsrechtliche Klarheit durch klare Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern - Operative Plattform mit allen relevanten Behörden für Effizienzgewinne - Koordination zwischen BKA, BPol, BSI, BND und Länderpolizeien mit Abstimmungs- und Konfliktlösungsmechanismen - Personelle Kapazitäten im BSI gezielt ausbauen - Transparenz- und Schutzmechanismen ausbauen bezüglich Beschaffung, Nutzung und Verwaltung von Schwachstellen, Werkzeugen, und Maßnahmen.
-
Referentenentwurf:
Gesetzesentwurf zur Stärkung der Cybersicherheit (Vorgang) [alle RV hierzu] Datum der Veröffentlichung: 27.02.2026 Federführendes Ministerium: BMI [alle RV hierzu] -
Betroffenes geltendes Recht:
-
Interessenbereiche:
- Digitalisierung, Gemeinwohl, Demokratie
-
Stellungnahmen/Gutachten (1):
-
Adressatenkreis:
-
Versendet am 17.03.2026 an:
-
Bundestag
-
Fraktionen/Gruppen [alle SG dorthin]
-
Mitglieder des Bundestages [alle SG dorthin]
-
-
Bundesregierung
-
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) [alle SG dorthin]
-
Bundesministerium des Innern (BMI) [alle SG dorthin]
-
-
-
-
-
Beschreibung:
Die Interessenvertretung wird nicht im Auftrag ausgeübt.
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24
-
Zuwendungen oder Zuschüsse über 10.000 Euro (2):
-
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien Förderung aus dem Titel 684 17 Digitalisierung
Deutsche Öffentliche Hand – BundStresemannstr. 94, 10963 BerlinBetrag: 190.001 bis 200.000 EuroIm Alltag vieler Menschen spielen Empfehlungssysteme von Internetplattformen eine entscheidende Rolle. Algorithmen unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz bestimmen, welche Inhalte den NutzerInnen in welcher Reihenfolge und in welchem Kontext angezeigt werden. Trotz der Bedeutung dieser Systeme für die digitale Öffentlichkeit ist die konkrete Ausgestaltung für NutzerInnen ebenso wie für Politik, Forschung und Zivilgesellschaft nur schwer nachzuvollziehen. Die Politik versucht, mit neuen Regulierungsvorhaben für mehr Transparenz und eine unabhängige Kontrolle algorithmischer Systeme auf den Plattformen zu sorgen. Doch bis heute ist die konkrete Ausgestaltung von Audits und Transparenzpflichten weitgehend unklar. Im Rahmen des Projekts werden Ansätze entwickelt, was eine umfassende, sinnvolle Analyse der Plattformen und ihrer Wirkungen und Risiken beinhalten und wie sie durchgeführt werden könnte. -
Auswärtiges Amt
Deutsche Öffentliche Hand – BundWerderscher Markt 1, 10117 BerlinBetrag: 150.001 bis 160.000 Euro1) Zuwendung für Maßnahmen der Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitungszusammenarbeit, Kapitel 0501, Titel 68727 Das Projekt wird Vorschläge erarbeiten, wie Cyberdiplomatie-Bekenntnisse (zB 11 Cyber-Normen der UN) in nationale Politik übersetzt werden können. Fokus ist, wie Staaten dazu beitragen können, die Sicherheit von Software-Lieferketten zu erhöhen inkl. der Möglichkeiten internationaler Kooperation. Auch Beob. der Entwicklungen rund um die Open-Ended Working Group (OEWG) für Cybersicherheit der UN. 2) Zuwendung, Kapitel 0501, Titel 68727 Das Projekt soll einen Beitrag zur verantwortungsvolleren Staatenpraxis und Einschätzung der VR China in Bezug auf Cyberoperationen und -kampagnen leisten.
-
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24
-
Gesamtsumme:
1.370.001 bis 1.380.000 Euro
-
Beträge über 10.000 Euro und mehr als 10% der Gesamtsumme (2):
-
Stiftung Mercator GmbH
Betrag: 580.001 bis 590.000 EuroZuwendungen für die Programmbereiche bzw. Projekte "Data Science Unit", "Technologie und Geopolitik", "Analyse und Entwicklung neuer Aufsichtsstrukturen für digitale Dienste und Plattformen in Deutschland und der EU", "Künstliche Intelligenz" sowie institutionelle Förderung -
Carl Zeiss Stiftung
Betrag: 180.001 bis 190.000 EuroZuwendung für die Arbeit im Bereich KI zum Thema "Stärken und Schwächen des deutschen und europäischen KI Ökosystems im Hinblick auf Fachkräfte"
-
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24
-
Gesamtsumme:
0 Euro
Geschäftsjahr: 01/24 bis 12/24