{"$schema":"https://www.lobbyregister.bundestag.de/json-schemas/R2.22/Lobbyregister-Registereintrag-schema-R2.22.json","source":"Deutscher Bundestag, Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der 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Neueste Daten stützen die Dringlichkeit: Der Immobilienmarkt verharrt in Schieflage, die Mieten steigen schneller als das Einkommen, Wohnarmut und gesellschaftliche Spaltung wuchern. In prekären Stadtteilen bewirkt Segregation Problem-Eskalationen in Kindergarten, Schule und Stadtteil insgesamt. Segregation zementiert die sozio-ökonomische Schieflage insbesondere von Ein-Eltern-Familien, Senior:innen und Migrant:innen und verursacht Folgephänomene bis in den Gesundheitsbereich. 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Eine Nutzung ist nur im urheberrechtlich zulässigen Rahmen erlaubt.","text":"Petition an den Deutschen Bundestag Petitions-ID  186384\r\nzur Prüfung eingereicht am 08.09.2025 \r\nVerändert formulierte Begründung vom 18.11.2025\r\nAZ 2-21-19-99999-005593\r\n\r\n\r\nBegründung:\r\nIm Januar 2025 beschloss die Bundesregierung die Einführung einer Neuen Wohngemeinnützigkeit. Im Koalitionsvertrag wurde dieser Beschluss durch das Versprechen eines ergänzenden Investitionszuschusses gestützt. Bislang fehlen jedoch konkrete haushaltswirksame Maßnahmen zur Umsetzung.\r\n\r\nDie Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ist eine zentrale staatliche Aufgabe. Die Wohnraumkrise verschärft sich kontinuierlich. Besonders betroffen sind Haushalte mit hohem Armutsrisiko – darunter Alleinstehende und Alleinerziehende mit Kindern – sowie zunehmend auch der Mittelstand. Der Bestand an Sozialwohnungen sinkt, da mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung herausfallen, als neu geschaffen werden. Gleichzeitig erschweren hohe Baukosten und steigende Kreditzinsen den Neubau, insbesondere für einkommensschwache Haushalte. Die Folge sind weiter steigende Mieten und Immobilienpreise.\r\n\r\nHier wird der Investitionszuschuss hilfreich ansetzen können:\r\n\r\nEr kann ein entscheidender Hebel sein, um die Wohngemeinnützigkeit mit Leben zu füllen und den Wohnungsbau spürbar anzukurbeln. Durch die finanzielle Entlastung gemeinnütziger Wohnungsunternehmen könnten Projekte realisiert werden, die ohne Zuschuss wirtschaftlich nicht tragbar wären. Das bedeutet: mehr Wohnungen, die dauerhaft bezahlbar bleiben. Der Zuschuss senkt die Einstiegshürden für Investitionen, stabilisiert die Mietpreise und schafft Planungssicherheit für langfristige Bindungen.\r\n\r\nDarüber hinaus entfaltet er positive Nebenwirkungen: Er belebt die Baukonjunktur, sichert Arbeitsplätze und generiert über Multiplikatoreffekte zusätzliche Steuereinnahmen. 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